03. Juli 2020 – Peter Fath

Luxemburg

Home Office für Grenzgänger bis Ende August

Die Ausnahmeregelung für "Home Office" für Grenzgänger wurde bis 31. August verlängert.

Home Office Symbolbild - Foto William Iven/pb
Home Office Symbolbild - Foto William Iven/pb

Die Ausnahmeregelung wurde bereits Mitte März beschlossen und verlängerte sich automatisch um einen Monat wenn weder Luxemburg noch Deutschland die Vereinbarung widerruft. Dies galt vorerst bis zum 31. Juli 2020. Jetzt wurde die Vereinbarung noch einmal verlängert, so dass Grenzgänger, die normalerweise in Luxemburg beschäftigt sind und zurzeit in Deutschland im "Home Office" arbeiten, auch im Juli und August, steuerlich dadurch keine Nachteile haben. Ihr Lohn wird weiterhin steuerlich so behandelt, als sei die Arbeitsleistung in Luxemburg am Arbeitsplatz erbracht worden.

Sollte die Regelung danach nicht mehr verlängert werden, müssten die deutschen Grenzgänger ihre Arbeitsleistung wieder in Luxemburg erbringen, um keine steuerlichen Nachteile in Kauf zu nehmen.

Durch die Zusammenarbeit des luxemburgischen Sozialministeriums und den deutschen Amtskollegen, war es möglich mit dem Home Office ohne steuerliche Nachteile einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus zu leisten.

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